Über Thorsten Donat

Trainer und Coach für Ihre Gesundheit

Mein Leben in einem Satz:

Ich habe stets auf meinen Bauch gehört und hatte das Glück, das der Kopf gefolgt ist.

 

Wichtige Stationen in meinem Leben:

      • Tänzer – Intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper
      • Schauspieler – Klare Aussprache und Verständlichkeit
      • Regisseur – Teams inspirieren und leiten
      • Leitung KBB (Personal) – Organisation
      • Disponent – Planung
      • Heilpraktiker (Körpertherapie) – Schmerz als Signal
      • Trainer und Coach – Verbindung aller bisherigen Stationen

 

Und hier noch etwas ausführlicher

Im zarten Alter von 23 Jahren entschied ich mich, mein Studium nicht weiter zu verfolgen, sondern statt dessen eine Ausbildung zum Tänzer zu machen. Dafür war es vorher nötig, aus einer kleinen Stadt in der Pfalz nach Berlin zu kommen. Mir wurde schlagartig bewußt, dass ich keine Lust auf ein geordnetes und wissenschaftliches Leben habe. Also setzte ich mich in den kommenden 10 Jahren intensiv mit mir, meinem Körper, meinen Emotionen auseinander, tanzte in diversen Kompanies und gestaltete eigene Abende. Während dieser Zeit wurde mir klar, wie viel mehr der Körper speichern und ausdrücken kann, als den meisten bewußt ist.

Regisseur für Oper und Schauspiel
Als vorausdenkender Mensch wusste ich, dass ich nicht ewig als Tänzer auf der Bühne stehen werde. Von daher ging ich den Weg vom Tanz zur Oper und inszenierte schließlich große Opern. Dabei war es notwendig sich auf die unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten einzulassen und gleichzeitig die eigene Idee nicht aus den Augen zu verlieren. In dieser Zeit durfte ich erfahren, wie gut sich Kompromisse anfühlen können, wenn man die eigenen Bedürfnisse und die der anderen zusammen führen kann.

Meine Zeit im Theater
Meine Strukturiertheit führte mich weiter zum Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros. Das ist die Schnittstelle zwischen Kunst, Verwaltung und Werkstätten. Hier galt es schnelle Entscheidungen treffen zu können und so zu organisieren, dass möglichst wenig Reibungsflächen zwischen den Abteilungen entstehen. In manchen Situationen hatte ich das Gefühl in der Mitte von lauter Fäden zu stehen. Meine Aufgabe bestand darin, zu gucken, dass alle untereinander verbunden Fäden eine gewisse Spannung haben, aber nicht reissen oder schlaff herabhängen. Eine andere Art Netzwerk.

Als nächste Station im Theater kam die Disposition, also die Woche-, Monats- und Jahresplanung dazu. Effiziente Planung und ein gutes Gefühl für die Grenzen und Möglichkeiten der Künstler und Werkstätten waren hier gefragt.

Nach dem Theater
Aus verschiedenen Gründen gab ich meinem Leben dann noch einmal eine neue Ausrichtung. Ich machte diverse Ausbildungen und Abschlüsse; Massagetherapeut, Osteopathie, Heilpraktiker, Trainer, zertifizierter Business-Coach(IHK) und Gesundheitsberater. Hier fliessen all die Erfahrungen der vorangegangenen Jahre zusammen. Mit meinem geschulten Körpergefühl kann ich mich gut in andere Körper einfühlen.

Meine Jahre mit ausgeprägten Künstlerpersönlichkeiten führten mir eine ganze Bandbreite von unterschiedlichsten Charakteren vor. Individualität und Entwicklung der ganz eigenen Bedürfnisse sind dadurch selbstverständlich für mich geworden. Und als Trainer bin ich genau da, wo ich mich wohl fühle. Inmitten von brodelndem Leben mit Krisen, Entwicklungsmöglichkeiten und starken Emotionen.